in

Auf ein Gulasch und ein Bier in den Gmoakeller

Ich kannte den Gmoakeller (Gmoa Keller) noch aus meiner Ferialpraktikantenzeit von vor vielen vielen Jahren (1992/92/94). Nebenan, am Heumarkt 27 haben wir damals die ersten Mobiltelefone (weniger mobil, mehr Koffer) serviciert und der damaligen Zielgruppe von Ärzten, Anwäten und Politikern ihre C-, D-Netz und die ersten GSM Geräte repariert. Mittags oder am Abend ging es dann manchmal auf ein Schnitzerl oder ein Bierchen zu den Gmoa-Schwestern, nebenan in den Gmoa-Keller, einem urigen Wiener Beisl.

Ein Besuch im Gmoakeller

Nach einem Konzert im Wiener Konzerthaus das früher zu Ende war als erwartet, haben wir spontan beschlossen auf ein Gulasch und ein Bier im Gmoakeller vorbei zu schauen, das Lokal ist nur einige Schritte vom Hinterausgang vom Konzerthaus entfernt.

Aus dem Gulasch wurde nichts, dafür haben wir andere Schmankerl auf der umfangreichen Wirtshauskarte entdeckt, die aus einer Saisonkarte und einer Standardkarte besteht und von gebratenen Markknochen, über geschmorte Schweinsbackerl, Kalbsrahmbeuschel, Tafelspitz und Schnitzerl, Zwiebelrostbraten und verschiedenste Palatschinken eine sehr umfangreiche Auswahl bietet.

Obwohl sich das Lokal langsam füllte, scheinbar kamen mehr Konzertbesucher auf die Idee auf einen Happen im Gmoakeller vobei zu schauen, waren die Speisen schnell am Tisch und haben wunderbar geschmeckt, das Tatar vielleicht etwas zu neutral abgeschmeckt, aber man kann ja selber nachwürzen, besser als ein überwürztes Tatar.

Tolles Essen, freundliches Service!

Das Service war ausgezeichnet, sehr freundlich und flott unterwegs, keine grantigen Kaffeehauskellner.

Das Lokal selber ist halt ein typisch uriges traditionelles Wiener Wirtshaus, die könnten alle die eine oder andere optische Verbesserung wie zB. einen neuen Anstrich der Holzverkleidung vertragen, aber irgendwie macht das auch den urigen Charme aus, den vielleicht viele Touristen in Wien suchen (Shabby Chic Beisl ;-), da muss nicht alles perfekt sein, sondern das Bier oder der Wein müssen süffig sein und das Gulasch oder Schnitzerl muss schmecken.

Wir kommen wieder!

Wir kommen definitv gerne wieder und kosten uns duch die Speisekarte, dann gibts auch ein Update zu diesem Kurzbericht.

Vorest gibt es

Feinschmecker Restaurantcheck: 7 von 10 Punkte

Web: https://www.gmoakeller.at/

Hinweis: Privater Besuch auf eigene Rechnung, keine bezahlte Werbung, keine Kooperation, persönliche Meinung einer Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Besuches.

Trumer Pils

Süffiges Salzburger Bier, geht immer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Beef Tartare mit Stundendotter und Toastbrot

Wir haben uns zu später Stunde nur für zwei kleine Speisen entschieden, einmal das Beef Tartare mit Stundendotter und Gebäck, fettarmen Fleisch, fein gehackten Zwiebeln, Kapern, Petersilie und Gewürzgurkenwürfel…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Topfenknödel mit Raababerkompott

…und einmal die Topfenknödel mit Raababerkompott entschieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Melden

Like it?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Erstellt von Eric

"Das Leben ist zu kurz um schlecht zu essen."
Chief Feinschmecker, Restaurantchecker und Genussmensch

Werbung

Ein Vierteljahrhundert Restaurant »Hansen« in der alten Wiener Börse – Falstaff (www.falstaff.com)

Das 14. GENUSS-FESTIVAL im Wiener Stadtpark steht in den Startlöchern (www.ots.at)